Radsport Wetten können mehr als nur Tour de France!

Fahrradfahren ist für uns in Deutschland etwas so Alltägliches und Selbstverständliches, dass die meisten Leute diese Art der Fortbewegung gar nicht in die Kategorie Leistungssport einordnen würden. Tatsächlich gibt es jedoch eine diverse Auswahl von Sportarten hoch zu Rad, die definitiv auch zu Sportwetten Tipps einladen. Aber wie genau kann man auf Radsport wetten?

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Welche Arten von Radsport gibt es?

Zunächst einmal klären wir: was genau beinhaltet Radsport eigentlich? Schließlich handelt es sich dabei einfach nur um einen Überbegriff für alle Sportarten, die mit einem Fahrrad bestritten werden. Und davon gibt es überraschend viele!

Die wohl populärste Radsportart, die vor allem durch die großen, prestigeträchtigen Radrennen der Welt viel Aufmerksamkeit von den Medien bekommt, ist der Straßenradrennsport. Aber das ist längst noch nicht alles – hier eine kleine Liste aller Sportarten mit Fahrrad, die es so gibt:

  • BMX
  • Mountainbike
  • Mountainbike-Orienteering
  • Bahnradsport
  • Radpolo
  • Radball
  • Einradfahren (inklusive Einradhockey & -basketball)
  • Indoor-Cycling bzw. Spinning
  • Cyclocross
  • Geschicklichkeitsfahren bzw. Trial
  • Kunstradfahren

Daneben gibt es noch eine Reihe anderer sportlicher Aktivitäten mit Fahrrad, die jedoch nicht ausschließlich Fahrradfahren beinhalten oder einfach nur ziemlich kurios sind. Damit meinen wir zum Beispiel Bikebiathlon, eine Kombination aus Mountainbiking und Schießen. Es gibt auch Dirt Jumping, eine Variante des BMX, bei der man mit dem Rad über Erdhügel springt, und sogenanntes Langsamfahren – bei dem es tatsächlich darum geht, wer am langsamsten Fahren kann!

Auf welche Radsport Wettkämpfe kann man wetten?

Spätestens können Sie sich vorstellen, dass Radsport ganz und gar nicht so langweilig und alltäglich sein muss, wie man sich das vielleicht zunächst vorstellt. Wer also gerne irgendwas mit dem Fahrrad macht, hat viele Optionen und Langeweile muss überhaupt nicht sein. Wie sieht es aber mit den Möglichkeiten für Radsport Wetten aus?

Tatsächlich sieht hier die Auswahl schon viel magerer aus, einfach weil viele Radsportarten richtige Nischensportarten sind und es relativ wenige Menschen gibt, welche diesen Sport als Hobby betreiben – und deshalb noch weniger, die sich als Profisportler bezeichnen könnten. Entsprechend dünn gestreut sind eben auch die Wettkämpfe dieser Sportarten, die das Wetten interessant machen würden. Und aus diesem Grund wird man selbst bei einem top Sportwettenanbieter keine Wetten auf Einradhockey oder Radpolo abschließen können.

Wer auf Radsport wetten möchte, muss sein Augenmerk auf den Straßenradrennsport richten, denn nur in dieser Sparte gibt es große nationale und internationale Wettkämpfe, die auch für ordentlich Aufsehen sorgen. Die Rede ist natürlich vom berühmtesten Radrennen der Welt, der Tour de France! Neben der Tour de France gibt es jedoch auch noch andere prestigeträchtige Radrennen, welche die besten Sportler der Welt anziehen und sich ganz vorzüglich zum Wetten eignen.

Tour de France

Zweifellos das berühmteste Radrennen der Welt ist die Tour de France. Seit sie im Jahr 1903 zum ersten Mal stattfand, hat sich der Wettkampf so gut etabliert, dass viele es als das dritt-wichtigste Sportereignis der Welt ansehen – nach den Olympischen Spielen und der Fußballweltmeisterschaft. Es ist das bedeutendste der Grand Tours Straßenradrennen: ein Trio von Landesrundfahrten, bei die sich durch Frankreich, Spanien und Italien ziehen.

Es treten bei der Tour de France zwischen 150 und 200 der besten Radrennfahrer der Welt an, in insgesamt zwischen circa. 20 bis 25 Teams. Und wie der Name des Rennens erahnen lässt, geht es in einer Rundfahrt ungefähr um Frankreich herum. Die genaue Streckenführung ändert sich jedoch jedes Jahr und oftmals sind auch Tagesetappen im umliegenden Ausland dabei. Dabei ergibt sich eine Gesamtstrecke von über 3000 Kilometern, weshalb die Tour de France ungefähr drei Wochen lang dauert.

Jan Ullrich ist bis jetzt der einzige Deutsche, der die Tour de France jemals gewinnen konnte – das war im Jahr 1997.

Giro d‘Italia

Das italienische Gegenstück zur Tour de France und zweiter Teil des Grande Tours Trios ist die Giro d’Italia, ebenfalls ein extrem prestigeträchtiges Straßenradrennen. Jährlich zieht die Italienrundfahrt fast genauso viele Radrennfahrer an den Start wie die Tour de France. In 21 Etappen geht es über die dreieinhalb Tausend Kilometer lange Strecke – wie auch bei der Tour de France geht es zum Teil durch Nachbarländer Italiens. Knapp 50 000 Höhenmeter gehören auch zu der Strecke dazu.

Die Etappen bestehen aus relativ flachen Strecken, bei denen die Sprinter vorne liegen, aber auch aus sehr steilen Terrain in den Dolomiten. Auf diesen harten bergauf-Strecken wird oft entschieden, wer die Giro d’Italia letztendlich gewinnt und das begehrte Rosa Trikot tragen darf, welches den Sieger der Gesamtwertung ehrt und damit das Äquivalent des Gelben Trikots der Tour de France ist.

Auch andere Trikots gibt es: wer in der Punktewertung siegt, bekommt das „Maglia ciclamino“ und wer in der Bergwertung siegt, wird in Azurblau gekleidet. Ein weißes Trikot markiert den Sieger in der Nachwuchswertung. Kurios ist, dass es auch einmal ein schwarzes Trikot gab, welches an den Letztplatzierten vergeben wurde. Dieses Trikot wurde jedoch abgeschafft, weil sich ein seltsamer Konkurrenzkampf um den letzten Platz entwickelt hatte!

Vuelta a España

Eine weitere Landesrundfahrt, die zu den Grand Tours des Radsports zählt, ist die Umrundung von Spanien namens Vuelta a Espana. Sie wurde natürlich von der Tour de France und der Giro d’Italia inspiriert und zieht sich über 3000 Kilometer hinweg durch Spanien und auch andere Länder. Im Jahr 2009 führte ein Teil der berühmten Spanienrundfahrt sogar durch Deutschland. Es gibt 21 Etappen und insgesamt wird drei Wochen lang geradelt. Da die Rundfahrten in Frankreich und Italien früher im Sommer stattfinden, wurde die Vuelta a Espana auf August-September verlegt.

Jan Ullrich war der letzte Deutsche, der im Jahr 1999 das rote Siegertrikot (das Maillot Rojo) der Vuelta da Espana gewinnen konnte. Zuvor konnten schon Rudi Altig und Rolf Wolfshohl siegen, und Marcel Wüst wurde mit 12 Etappensiegen der beste deutsche Etappenjäger. So wie bei der Italienrundfahrt die italienischen Radrennfahrer die meisten Erfolge erzielten, so sind es bei der Vuelta natürlich die spanischen Athleten, die besonders oft Siegertrikots erringen.

Tour de Suisse

Nicht Teil der Grand Tours, aber trotzdem ein recht bedeutungsvolles Radrennen ist die Tour de Suisse, ebenfalls ein Straßenradrennen im Stil einer Landesrundfahrt, welches die Sportler durch die Höhen und Tiefen der Schweiz führt. Durch das extrem bergige Terrain hat die Tour de Suisse den Ruf, ganz besonders hart zu sein, und nach den Rennen der Grand Tour zählt die Tour de Suisse als wichtigstes Etappenrennen im Radsport. Wer es in der Gesamtwertung auf den ersten Platz schafft, darf das „Goldene Trikot“ tragen.

Die Tour de Suisse besteht aus 9 Etappen und insgesamt circa Tausend Kilometern. Das mag im Vergleich zu den anderen Landesrundfahrten nicht allzu lang sein, aber dafür müssen die Fahrer eben auch an die 18 000 Höhenmeter bewältigen. Viele Profiradrennfahrer sehen die Tour de Suisse als eine Art Sprungbrett und auch Generalprobe für die Tour de France an, die traditionell ein paar Wochen später stattfindet. Die Tour de Suisse konnte bis heute nur zweimal von einem Deutschen gewonnen werden, und zwar Hennes Junkermann in den Jahren 1959 und 1962.

Fünf Monumente: Eintagesrennen mit Legendenstatus

Neben den großen Etappenrennen gibt es im Profi Radrennsport auch noch Eintagesrennen. Und auch wenn diese kürzer sind, haben sich einige davon durch mächtig viel Prestige und Tradition zu regelrechten Legenden des Radsports entwickelt. Wer auf Radsport wetten möchte, sollte diese fünf wichtigsten Eintagesrennen, die auch die fünf Monumente des Radsports genannt werden, unbedingt kennen:

  • Mailand-Sanremo in Italien
  • Rundfahrt durch Flandern in Belgien
  • Paris-Roubaix in Frankreich
  • Lüttich-Bastogne-Lüttich Rundfahrt
  • Rundfahrt durch die Lombardei

Von Mailand nach Sanremo

Immer als erstes in der Saison findet dieses Eintagesrennen auf italienischem Boden statt. Es ist ebenfalls das längste der fünf großen Eintagesrennen: knapp 300 Kilometer müssen die Sportler überwinden. Besonders ist an dieser Strecke auch, dass der Verlauf seit dem ersten Rennen im Jahr 1907 fast gleich geblieben ist. Los geht es in Mailand mitten auf der großen Piazza Costello und das Ziel ist in Sanremo, ein Badeort am ligurischen Meer in der Nähe von Monaco und Nizza.

Die Strecke geht also insgesamt bergab, hat aber ein paar kurze, sehr steile Strecken, die für viel Spannung sorgen. Die höchste wäre der Turchinopass mit knapp 600 Metern über Normalnull. Ein berühmter Deutscher Radrennfahrer, der das Rennen vier Mal hintereinander gewann, ist Erik Zabel. Durch seine Stärke als Sprinter konnte er sich immer vor dem Ziel an die Spitze setzen.

Einmal durch Flandern, das Land der Radfahrer

Belgien und Holland sind als Fahrradfahrernationen bekannt. Kein Wunder, dass durch die belgische Region Flandern eines der wichtigen Eintagesrennen führt. Es findet seit 1913 fast jedes Jahr im April statt und ist für seine sehr steilen Anstiege im Ardennengebirge berühmt-berüchtigt. Die Strecke ändert sich jedoch immer mal wieder: Lange war der Start in entweder Antwerpen oder Brügge, Zielort ist seit dem Jahr 2012 die Stadt Oudenaarde im Süden von Gent.

Besonders spannend wird es immer an einem Streckenabschnitt namens „Mauer von Geraardsbergen“. Es ist eine sehr schmale, sehr steile und noch dazu mit Kopfsteinpflaster befestigte Straße, die schon vielen Fahrern zum Verhängnis wurde. Sowohl für Fahrer als auch für die großen Mengen von Zuschauern ist das Erklimmen dieser Mauer einer der Höhepunkte des Rennens.

Von Paris bis nach Roubaix

Das größte französische Eintagesrennen führt von der Hauptstadt bis nach Roubaix an der Grenze zu Belgien. Bereits seit 1896 wird dieses traditionsreiche Radrennen ausgetragen und hat mittlerweile nicht in der Radlerszene einen wichtigen Platz, sondern auch echten Volksfestcharakter in den Ortschaften entlang der Strecke, die circa 250 Kilometer lang ist.

Besonderheit dieses Rennens sind die insgesamt 55 Kilometer langen Abschnitte, die mit altertümlichem Kopfsteinpflaster befestigt sind! Da werden die Radfahrer ganz schön durchgeschüttelt und müssen aufpassen, nicht zu fallen. Trotzdem kommt es häufig zu Stürzen. Wer am Ende sieghaft ins Ziel kommt, kriegt einen Pflasterstein als Trophäe.

Von Lüttich nach Bastogne und zurück

Diese Rundfahrt ist das älteste der fünf großen Eintagesrennen, da es bereits 1892 ins Leben gerufen wurde. Es ist berühmt-berüchtigt, denn es hat ein Höhenprofil, wie man es sonst von den Bergetappen der Tour de France her kennt. Durch die belgischen Ardennen geht es von Lüttich nach Bastogne und auf anderer Strecke wieder zurück nach Lüttich. Kurz vor dem Ziel gibt es eine berühmte Steige, auf der meistens unter viel Jubel und Spannung das Rennen entschieden wird.

Einmal rund durch die Lombardei

Während die anderen Eintagesrennen im Frühling stattfinden und der Sommer dann von den Etappenrennen beherrscht wird, gibt es im Herbst nochmal ein Rennen durch Norditalien. Da viele Sportler ihre Saison zu diesem Zeitpunkt schon beendet haben, geht es hier etwas ruhiger zu – dafür gibt es aber mehr Abwechslung bei der Streckenführung, die öfters geändert wird. Zum Teil gab es Rennen, bei denen über 4000 Höhenmeter überwunden werden mussten – dieser Wettkampf ist also definitiv nichts für Flachlandsprinter und richtet sich eher an die Kletterer unter den Radprofis.

Radsport Wetten

Wie Sie sehen, gibt es also unglaublich viele spannende Radsport Wettkämpfe, vor allem im Bereich der Straßenradrennen. Dementsprechend divers sind die Wettmöglichkeiten für die verschiedenen Etappenrennen und Eintagesrennen. Hier sind einige der populären Beispiele:

WettartUm was gehts?
SiegerEntweder Gesamtsieger oder nach Punkten
Bestes TeamWelches Team ist am stärksten?
Head-to-Head-WetteLeistungen zweier Fahrer vergleichen
TrikotwettenWer bekommt welches Trikot?
EtappensiegerWer gewinnt eine bestimmte Etappe?
RekordwettenWird ein neuer Rekord aufgestellt/von wem?

Radsport Buchmacher

Wer jetzt also auf Radsport wetten möchte, der muss sich als nächstes für einen guten Buchmacher entscheiden. Und hier kann es etwas tricky werden: die meisten Online Buchmacher konzentrieren sich auf jene Sportarten, auf die insgesamt am meisten gewettet wird, wie zum Beispiel Fußball und Basketball. Die Möglichkeiten für Radsport Wetten sind oftmals eher begrenzt. Man muss sich also nach einem top Online Wettanbieter umschauen, der auch tatsächlich einige Radsport Wetten anbietet. Am einfachsten hat man es natürlich, wenn man auf die berühmten Radrennen der Grande Tours oder die fünf monumentalen Eintagesrennen wetten möchte.

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Radsport Wettquoten

Hat man einen Online Wettanbieter gefunden, die die Art von Radsport Wetten anbietet, die Sie suchen, dann geht es ans Vergleichen der Quoten. Denn Wettquoten sind bei jeder Art von Sportwette wichtig – sie entscheiden viel darüber, wie lukrativ die Gewinne ausfallen werden, falls Sie mit Ihren Tipps richtig liegen. Wetten mit schlechten Quoten macht einfach keinen Spaß. Es lohnt sich also, ein bisschen zu vergleichen.